Ihre Hände
in besten
Händen
Dr. Julian Mihalic
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zertifizierter Handchirurg
Telefonische Terminvereinbarung


Ihre Hände im Fokus
Unsere Hände sind hochkomplexe Werkzeuge. Sie ermöglichen feinste Bewegungen, sind mit immenser Kraft belastbar, tragen Emotionen nach außen und koordinieren vielfältige Bewegungsabläufe.
Erst wenn Schmerzen, Verletzungen oder Bewegungseinschränkungen auftreten, wird deutlich, wie sehr wir im Alltag, im Beruf und in unserer Selbstständigkeit auf die uneingeschränkte Funktion unserer Hände angewiesen sind. Ich nehme mir Zeit, Ihre Beschwerden genau zu analysieren, Therapieoptionen transparent zu erklären und gemeinsam mit Ihnen den für Sie passenden Behandlungsweg zu wählen.
Denn jede Hand, jede Erkrankung und jede Lebenssituation ist anders.
In meiner Wahlarztordination für Hand- und Ellbogenchirurgie widme ich mich den besonderen Funktionalitäten der Hand und des Ellbogens. Ich biete Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Hand- und Ellbogenchirurgie – von sorgfältiger Diagnostik über konservative Therapien bis hin zu operativen Eingriffen. Ziel jeder Behandlung ist es nicht nur Beschwerden zu lindern, sondern die natürliche Beweglichkeit, Kraft sowie Feinmotorik wiederherzustellen.
Leistungen Hand
Karpaltunnelsyndrom
Das Karpaltunnelsyndrom entsteht durch Druck auf den Medianusnerv in dessen Kanal am Handgelenk. Typische Beschwerden sind Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen in Daumen, Zeige- und Mittelfinger, oft besonders nachts. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Kraftverlust und Feinmotorikstörungen kommen. Die Behandlung reicht von Schienen und Infiltrationen bis hin zu einem kleinen operativen Eingriff zur Entlastung des Nervs.
Schnappfinger
Beim Schnappfinger kommt es zu einer schmerzhaften Blockierung beim Beugen und Strecken eines Fingers. Ursache ist meist eine Verdickung der Beugesehne oder ihres Gleitlagers. Der Finger „schnappt“ plötzlich oder bleibt kurz oder dauerhaft hängen. Anfangs können Handtherapie oder Injektionen die Beschwerden bessern, bei anhaltenden Schnappphänomenen oder Schmerzen kann ein kleiner operativer Eingriff die normale Beweglichkeit dauerhaft wiederherstellen.
Morbus Dupuytren
Morbus Dupuytren ist eine gutartige Bindegewebserkrankung der Handfläche. Dabei bilden sich Knoten und Stränge, die zu einer zunehmenden Beugestellung einzelner oder mehrerer Finger führen können. Die Erkrankung verläuft meist langsam und ist nicht schmerzhaft, kann jedoch die Handfunktion massiv einschränken. Je nach Stadium kommen verschiedene Behandlungsoptionen bis hin zur Operation infrage.
Rhizarthrose
Die Rhizarthrose (auch Abnützung des Daumensattelgelenks) ist eine der häufigsten Arthrosen der Hand. Sie verursacht Schmerzen bei fast allen Bewegungen des Daumens (zum Beispiel beim Öffnen eines Drehverschlusses), häufig kommt es deshalb zu einem Kraftverlust sowie einer zunehmenden Fehlstellung des Daumens.
Neben konservativen Maßnahmen wie Schienen, Handtherapie oder Infiltrationen stehen bei fortgeschrittenen Beschwerden bewährte operative Verfahren zur Verfügung- individuell angepasst, sicher und effektiv.
Mittlerweile gilt die Behandlung der Rhizarthrose durch die Implantation einer Gelenksprothese als sichere und bewährte Therapieoption.
Als zertifizierter Handchirurg gehöre ich mit über 150 von mir durchgeführten Implantationen der Daumensattelgelenksprothese Typ TOUCH® zu den erfahrensten Chirurgen dieser Operationstechnik in Österreich. Durch regelmäßige wissenschaftliche Evaluierungen an meiner Abteilung zu dieser Operationstechnik konnten wir die Therapie der Sattelgelenkprothetik fortwährend optimieren und etablierten diese Technik in Österreich.
Knochenbrüche
Bei Knochenbrüchen an der Hand spielt eine gut abgestimmte, möglichst wenig einschränkende Therapie eine wesentliche Rolle. Nicht jede Knochenverletzung ist auf den ersten Blick erkennbar, weshalb eine sorgfältige Untersuchung und weiterführende bildgebende Diagnostik wichtig sein kann.
In vielen Fällen ist die Ruhigstellung mittels Gips oder Schiene ausreichend, manchmal sind Operationen unabdinglich, um den Erhalt der Handfunktionalität gewährleisten zu können.
Zu lange oder gar falsche Ruhigstellungen können schwerwiegende Folgen haben: Fehlstellungen, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Eine sorgfältige Auswahl der richtigen Therapie biete ich auch gerne im Zuge einer Zweitmeinung an.
Ganglion
Ein Ganglion ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Ausstülpung der Gelenkskapsel oder einer Sehnenscheide, meist am Handgelenk oder den Fingergelenken. Diese tastbare Schwellung kann schmerzhaft sein oder die Beweglichkeit einschränken.
Je nach Beschwerden reicht Beobachtung, alternativ sind Punktion oder eine operative Entfernung möglich.
Arthrose der Hand- und Fingergelenke
Arthrose ist eine alters- oder belastungsbedingte Abnützung der Gelenke. An der Hand betrifft sie häufig die Fingergelenke oder das Handgelenk. Die Hand aus 27 Gelenken- und jedes davon kann symptomatisch sein.
Beschwerden äußern sich durch Schmerzen, Steifigkeit und eingeschränkte Beweglichkeit. Eine zielführende Behandlung ist nach ausgiebiger Untersuchung und Diagnostik als vielschichtiger Prozess zu sehen.
Die Therapieoptionen reicht von hand- oder physiotherapeutischen Maßnahmen über Infiltrationen bis hin zu gelenksersetzenden Operationen.
Bandverletzungen an der Hand
Bänder stabilisieren die zahlreichen Gelenke der Hand und sorgen dafür, dass Kraft, Beweglichkeit und Feinmotorik kontrolliert zusammenspielen. Bei Stürzen, Verdrehungen oder sportlichen Belastungen können diese Strukturen reißen oder überdehnt werden. Typische Beschwerden sind Schmerzen, Schwellung, Bluterguss und ein Gefühl von Instabilität im betroffenen Gelenk.
Besonders häufig betroffen sind das Daumengrundgelenk (z. B. Skidaumen) sowie Bandstrukturen am Handgelenk.
Eine frühzeitige und genaue Diagnose ist entscheidend, um bleibende Funktionseinschränkungen zu vermeiden. Die Behandlung richtet sich nach Art und Ausmaß der Verletzung und reicht von Ruhigstellung und gezielter Therapie bis hin zu operativen Rekonstruktionen, um die Stabilität des betroffenen Gelenkes wiederherzustellen.
Arthroskopie des Handgelenkes
Unklare Handgelenksschmerzen, alte Bandverletzungen oder kleine, im Gelenk gelegene Ganglien sind Gründe, warum eine Gelenksspiegelung des Handgelenkes notwendig sein kann.
Häufige Verletzungen und Beschwerden betreffen das kleinfingerseitige Handgelenk. Der sogenannte TFCC (aus dem englischen: (Triangular Fibrocartilage Complex; Dreieckiger Faserknorpel-Komplex) kann in den unterschiedlichsten Weisen verletzt sein. Sind konservative Maßnahmen nicht ausreichend, ist die Arthroskopie des Handgelenkes eine elegante, minimalinvasive Therapieoption.
Leistungen Ellbogen
Tennis- und Golferellbogen
Der Tennis- sowie der Golferellbogen sind schmerzhafte Überlastungserkrankungen der Sehnenansätze an der Außen- beziehungsweise Innenseite des Ellbogens. Typisch sind Schmerzen beim Zugreifen, Heben einer Kaffeetasse oder beim Drehen eines Türgriffs. In den meisten Fällen kann die Erkrankung konservativ behandelt werden, etwa durch gezielte Physiotherapie, entzündungshemmende Maßnahmen, Bandagen oder Stoßwellentherapie. Ergänzend können Infiltrationen zur Schmerz- und Entzündungsreduktion beitragen. Erst wenn die Beschwerden trotz konsequenter Therapie über längere Zeit bestehen bleiben, kommt eine operative Entlastung oder Sanierung der betroffenen Sehnen in Betracht.
Schleimbeutelentzündung
Die Schleimbeutelentzündung am Ellbogen führt zu einer sichtbaren Schwellung an der Ellbogenspitze und ist häufig druckempfindlich. Die Ursache ist meist eine länger andauernde Druckbelastung, beispielsweise durch häufiges Aufstützen (Studentenellbogen), oder eine kleinere Verletzung. In manchen Fällen kann sich die Entzündung auch bakteriell entwickeln. Die Therapie besteht zunächst aus Schonung, Kühlung und entzündungshemmenden Medikamenten. Bei ausgeprägter Schwellung kann eine Punktion zur Entlastung durchgeführt werden. Sollte die Entzündung chronisch werden oder eine Infektion vorliegen, kann eine operative Entfernung des Schleimbeutels erforderlich sein.
Nervenkompressions-
syndrome am Ellbogen
Am Ellbogen gibt es hauptsächlich 2 Nervenkompressionssyndrome: Das Kubitaltunnelsyndrom und das Radialistunnelsyndrom. Beim Kubitaltunnelsyndrom kommt es zu einer Einengung des Ellennervs an der Innenseite des Ellenbogens (narrisches Bandl). Betroffene berichten häufig über Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein Einschlafen von Ring- und Kleinfinger, häufig kommt es bei Kraftanstrengungen zu krampfartigen Beschwerden.
Ziel ist es, den Druck auf den Nerv zu reduzieren und eine dauerhafte Schädigung zu verhindern. Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden kann eine operative Dekompression oder Verlagerung des Nervs notwendig sein. Das Radialistunnelysndrom wird sehr häufig als Tennisellbogen fehlinterpretiert. Patienten werden mit diesem Krankheitsbild jahrelang ohne Erfolg therapiert. Ein umfassendes Wissen zu Beschwerdebildern sowohl an Nerven als auch an Muskeln, Sehnen und Bändern am Ellbogen ist die Grundlage für eine richtige Diagnose und die optimale Therapie.
Ellenbogenarthrose und freie Gelenkkörper
Die Ellbogenarthrose beschreibt einen fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels. Betroffene leiden unter belastungsabhängigen Schmerzen, zunehmender Steifigkeit und eingeschränkter Beweglichkeit. Häufig entsteht die Arthrose als Folge früherer Verletzungen oder langjähriger Belastung. Die konservative Therapie umfasst Physiotherapie, Schmerzmedikation sowie Infiltrationen, etwa mit Hyaluronsäure, Kortison oder Eigenblut. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten. In fortgeschrittenen Fällen können arthroskopische Eingriffe oder – selten – ein künstlicher Gelenkersatz notwendig werden.
Freie Gelenkkörper sind kleine Knorpel- oder Knochenstücke, die sich im Ellbogengelenk lösen und bewegen können. Sie verursachen oft ein plötzliches Blockierungsgefühl, Schnappen oder stechende Schmerzen bei bestimmten Bewegungen. Die Beschwerden treten meist belastungsabhängig auf. Bei geringen Symptomen kann zunächst eine konservative Behandlung erfolgen. Bestehen jedoch wiederholte Blockierungen oder anhaltende Schmerzen, empfiehlt sich meist eine arthroskopische Entfernung. Der minimalinvasive Eingriff ermöglicht in der Regel eine rasche Erholung.
Bandverletzungen und Luxationen
Oft werden Bandverletzungen aufgrund der Komplexität des Gelenkes nicht erkannt und führen dadurch zu Instabilitäten oder Schmerzen. Eine gute Abklärung, oft auch mittels arthroskopischer Testung der Gelenkspartner, bedingt eine suffiziente konservative und operative Therapie des Ellbogens.
Luxationen am Ellbogen gehen meist mit Abrissen der Seitenbänder und Gelenkskapsel einher. Je nach Stabilitätskriterien und Ihren individuellen Ansprüchen ist die richtige Therapiewahl in den ersten 2-3 Wochen nach einer Luxation zu treffen, um ein optimales Ergebnis erzielen zu können.
Weitere Leistungen
- Eigenblut/Stammzelltherapie
- Knöcherne Korrekturoperationen bei angeborenen oder posttraumatischen Fehlstellungen
- Pseudarthrosenbehandlung
- (Teil-)Versteifungen am Handgelenk
- Handgelenksendoprothetik
- rheumatologische Hand- und Ellbogenchirurgie
- Stoßwellentherapie
- Ultraschalldiagnostik an Hand und Ellbogen
Konservative Therapie
Eine Operation muss nicht immer die erste Wahl sein. Infiltrationen mit Kortison, Eigenbluttherapie, Ruhigstellung und ergo- oder physiotherapeutische Anbindung können in vielen Fällen Ihre Beschwerden erfolgreich beheben.
Eine essentielle Grundlage der Hand- und Ellbogenchirurgie ist die Zusammenarbeit mit guten Therapeutinnen und Therapeuten. In meiner Ordination lege ich großen Stellenwert auf eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit. Durch den regelmäßigen Austausch mit speziell ausgebildeten Hand- und PhysiotherapeutInnen können Diagnostik, Therapieplanung und Rehabilitation optimal aufeinander abgestimmt werden. So profitieren meine Patientinnen und Patienten von einer ganzheitlichen Betreuung – von der Erstuntersuchung bis zur vollständigen Genesung.
Über mich
Die Handchirurgie wurde mir gewissermaßen in die Wiege gelegt: Mein Vater war drei Jahrzehnte als Handchirurg im Salzkammergut tätig. Schon während meines Medizinstudiums erhielt ich durch ihn spannende Einblicke in dieses faszinierende Spezialgebiet der Chirurgie. Von Anfang an begeisterten mich die Feinheit, Präzision und die beeindruckende Komplexität der menschlichen Hand.
Nicht zuletzt durch meine eher risikofreudigen Hobbys in der Jugend – Skateboarden und Snowboarden – sammelte ich leidliche Erfahrungen mit verschiedensten Verletzungen. Mehrere Wochen mit eingegipsten Händen haben mir eindrücklich gezeigt, wie einschränkend Verletzungen und längere Ruhigstellungen im Alltag sein können.
Information
Wahlarztordination
In meiner Wahlarztordination für Hand- und Ellbogenchirurgie widme ich mich den besonderen Funktionalitäten der Hand und des Ellbogens. Ich biete Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Hand- und Ellbogenchirurgie – von sorgfältiger Diagnostik über konservative Therapien bis hin zu operativen Eingriffen. Ziel jeder Behandlung ist es nicht nur Beschwerden zu lindern, sondern die natürliche Beweglichkeit, Kraft sowie Feinmotorik wiederherzustellen.
Terminkollision, Krankheit oder ungeplante Zwischenfälle: auch ein Arzttermin ist davor nicht gefeit. Ich bitte daher um eine rechtzeitige Abmeldung des Termins. Sollte keine Abmeldung erfolgen, behalte ich mir vor, eine Stornogebühr zu verrechnen (50% der Erstordinationsgebühr).
Zweitmeinung
Volle Ambulanzen, hoher Versorgungsdruck, Anrufe von der Station und der OP, der bereits auf einen wartet: in meiner Ausbildung an einer der größten unfallchirurgisch/orthopädischen Abteilung Österreichs kann ich verstehen, dass sich im stressigen Ambulanzalltag nicht immer alle Fragen der Patienten klären lassen. Ich stehe Ihnen gerne für eine fundierte, ehrliche und sinnbringende Zweitmeinung zur Verfügung.
Dafür sind oftmals kurzfristige Termine vonnöten um Verzögerungen hinsichtlich entsprechender Behandlung zu vermeiden. Zögern Sie daher nicht – bei Bedarf telefonisch oder per Mailanfrage - einen zeitnahen Termin zu vereinbaren.
Das Mitbringen sämtlicher Befunde, die bis dato zu Ihrem Beschwerdebild erhoben wurden, sollten Sie zur Untersuchung bitte unbedingt mitbringen!